Bericht von der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Anröchte
Am Freitag, 20. Februar 2026 fand die Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Anröchte im Pankratiushaus Anröchte statt. Die Sitzung wurde um 19:05 Uhr vom Vorstandssprecher Franz Blanke eröffnet. 43 wahlberechtigte Mitglieder waren erschienen. Besonders begrüßt wurde unser Präses Norbert Tentrup und Father Thomas Barungi. Father Thomas kommt aus Uganda und ist dort Priester und Leiter des Schulprojektes „BAKEF“ (Blessed Adolph Kolping Education Foundation), einer Stiftung für Erziehung und Bildung.
Nach der Begrüßung wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht, dies übernahm unser Präses Norbert Tentrup. Es folgte das Abendessen.
Die Tätigkeitsberichte wurden von unserem Schriftführer Karl-Josef Gerken für den Gesamtvorstand, von Petra Schweighöfer für die Senioren, von Barbara Wördehoff für die Frauen, von Friederike Killing für die Kolpingjugend und von Michelle Müller über das Ferienlager vorgetragen.
Über die finanzielle Lage der Kolpingsfamilie berichtete Susanne Frohwerk.
Die beiden Kassenprüfer Ann-Kristin Killing und Alwin Berghoff berichteten im Anschluss von einer einwandfrei geführten Kasse und ließen über die Entlastung des Vorstands abstimmen, welche Einstimmig, bei Enthaltung des Vorstands dann auch erfolgte.
Unter dem Punkt Wahlen ging es als Erstes um die Neubesetzung des/der Beauftragten für Gebrauchtkleider. Diese Position wurde 21 Jahre lang von Ralf Oberdick bekleidet, welcher schon letztes Jahr um seine Ablösung gebeten hatte. Nachdem vor einem Jahr noch kein Nachfolger für diese Position gefunden wurde, erklärte sich in diesem Jahr Sven Zimmermann bereit das Amt zu kandidieren. Die versammelte Gemeinschaft dankte ihm, durch eine einstimmige Wahl.
Direkt im Anschluss an diese Wahl bedankte sich Franz Blanke, als Vorstandssprecher bei Ralf Oberdick für seinen Jahrzehnte langen Einsatz und sein Verantwortungsbewusstsein rund um das Thema Gebrauchtkleider. Egal ob es um die Gebrauchtkleidercontainer oder die jährliche Straßensammlung im Gemeindegebiet ging, Ralf war immer vorne dabei und zog die Fäden. Aber auch sonst war er immer ansprechbar, wenn es etwas zu organisieren gab, er knüpfte Kontakte wo wir sie brauchten und war immer ansprechbar, wenn Hilfe oder auch nur ein Grillmeister gebraucht wurde. Er wurde mit einen nachhaltigem Geschenk und großen Beifall aus seinem Amt entlassen.
Weiter ging es mit den turnusgemäßen Wahlen: Susanne Frohwerk wurde für weitere 3 Jahre als Kassiererin bestätigt und auch Karl Lange wurde wiedergewählt. Karl Lange, jahrelang als stellvertretener Vorsitzender unterwegs, ist Mitglied der dreiköpfigen Vorstandsspitze. Jeweils einstimmige Wahlen machen Lust auf weitermachen…
Franz Blanke bedankt sich bei allen Gewählten für ihre Bereitschaft (weiter) mitzumachen.
Im nächsten Schritt ging Franz Blanke auf die vielen gekommenen Jubilare ein. Es ist ein besonderer Tag für die Kolpingsfamilie, so Franz Blanke, wenn man 10 Jubilare mit 25, 40 und sogar 50 Jahren Zugehörigkeit ehren kann. Das ist ein starkes Zeichen von Verbundenheit, Überzeugung und gelebtem Engagement. Folgende Personen wurden geehrt:
· 25 Jahre: Dominik Müller (nicht anwesend)
· 40 Jahre: Simone und Susanne Frohwerk
· 50 Jahre: Maria Bögge, Matthias Frohwerk, Karl-Josef Gerken, Walter Heuken, Horst und Annette Krüger, Petra Schweighöfer
Franz Blanke bedankte sich im Namen der gesamten Kolpingsfamilie bei allen Jubilaren mit den Worten „Zusammen sind wir Kolping. Wir sind nicht nur ein Verein, wir sind eine Familie“.
Weiter im Programm ging es mit den nächsten Ehrengästen: Franz Blanke konnte 6 Neumitglieder begrüßen: 2 davon aus dem Bereich der Kolpingjungend und 4 erwachsenen Personen, die erst etwas später den Weg zur Kolpingsfamilie gefunden haben. Aber gerade das freute Franz Blanke, denn Kolping lebt vom Miteinander der Generationen. Von jungen Menschen die Fragen stellen, Ideen einbringen und Zukunft gestalten wollen und von Erwachsenen, die Erfahrung, Lebensweisheit und neue Perspektiven mitbringen.
Schon Adolph Kolping war überzeugt: Gemeinschaft macht stark. Und genau diese starke Gemeinschaft und viel Freude darin wünschte Franz Blanke den Neumitgliedern und hieß sie noch einmal im Namen aller Anwesenden herzlich willkommen. Als Neumitglieder konnten Max Bussmann, Paul Hagedorn, Anette (nicht anwesend) und Josef Hoffmeier, sowie Elke Buddeus und Wolfgang Berghoff aufgenommen werden. Versorgt mit Kolping Lektüre und kleinen Geschenken war ihnen der Beifall als Willkommensgruß sicher.
Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes gab es noch einen Ausblick auf die kommenden Aktionen, so z.B. den Kreuzweg am Karfreitag, die gemeinsame Radtour am Pfingstwochenende nach Minden, das Ferienlager der KJ im Juli, der Teilnahme am Steinfest im August und der Städtetour im Oktober nach Jena. Dies ist allerdings nur ein kleiner Auszug aus dem Programm, auch für die Frauen und Senioren gibt es regelmäßige Veranstaltungen die hier nicht einzeln aufgezählt werden können.
Bevor das traditionelle „Kolpinglied“ die Veranstaltung offiziell beendet, wurde noch der Kurzfilm vom 175-Jährigen Jubiläum in Köln aus dem Mai letzten Jahres gezeigt. Auch hier war die Kolpingsfamilie Anröchte mit einigen Personen dabei gewesen und sogar im Film verewigt.
Franz Blanke bedankte sich im Anschluss bei allen Vorstandsmitgliedern und Helfern für das gelungene letzte Geschäftsjahr und bei den Mitgliedern für ihr Kommen. Mit den Vereinslied wurde die Sitzung offiziell beendet.
Als Extra-Einlage berichtete Father Thomas noch zum aktuellen Stand seines Schul- und Ausbildungsprojektes in Uganda, wo er mit seinem Team vielen Kindern hilft über Bildung eine bessere Zukunft zu erlangen. Eine tolle Arbeit, die auf jeden Fall eine regelmäßige Unterstützung verdient.
Zu guter Letzt wurde noch ein wenig zusammengesessen und sich untereinander ausgetauscht.
Für den Vorstand Franz Blanke
hieß es beim Treffen der Kolpingsenioren zum Thema „Schützenfest“. An einem abwechslungsreichen Nachmittag sorgte das Seniorenorchester des Musikvereins für die passende Musik und brachte die Seniorengruppe schwungvoll in Bewegung. Rudi Fischer berichtete u.a. über die Entstehung der Schützenvereine in der Zeit der Reformation als Schutz für die Prozessionen.
Zum „Vogelschießen“ marschierten alle Senioren nach draußen; dort galt es zahlreiche Luftballons mit einem Dart-Pfeil zum Platzen zu bringen. Zur großen Freude aller konnte dann die erste Kolping-Königin von der aktuellen Königsmutter der Junggesellenschützen die Krönung vornehmen. Natürlich durfte die traditionelle Schützenfest-Grillwurst nicht fehlen und der Nachmittag endete etwas später als sonst, denn alle genossen die Musik des Seniorenorchesters und die gute Stimmung. Allen Mitwirkenden sagen wir herzlichen Dank!
Der nächste Seniorennachmittag der Kolpingsfamilie ist am 3.September. Bitte den Termin schon mal vormerken. Wir freuen uns aufs Wiedersehen.
Die Kolpingsfamilie Anröchte hat am Samstag, 05.04.2025 in der Großgemeinde Anröchte fleißig Gebrauchtkleider gesammelt. Die Sammlung war ein toller Erfolg, sie wurde auf Ebene des Kolpingbezirksverbandes Möhne-Lippe organisiert und hatte seinen zentralen Sammelpunkt in Anröchte bei der Fa. Köster Maschinenbau an der Bahnhofstraße. Auch andere Orte des Bezirkes lieferten ihr Sammelgut hier ab.
Unser Dank gilt der Fa. Köster für die freundliche Aufnahme auf ihrem Firmengelände als Sammelzentrale und den Firmen Naturstein Risse, dem Bauunternehmen Henneke & Neesen, dem Karosserie- und Lackierbetrieb Heuken und der Fa. Schlüter aus Erwitte, die uns die Sammelfahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Danke natürlich auch an SIE, den Spendern der Kleidung.
Am Freitag, 21. Februar 25 fand die alljährliche Mitgliederversammlung der Anröchter Kolpingsfamilie statt. Franz Blanke, als Teamsprecher, begrüßte dazu 51 Mitglieder, unter ihnen auch den Ehrenpräses Pastor Adolf Schöning aus Hörste.
Neben den Tätigkeitsberichten aus der Kolpingsfamilie, der Seniorenarbeit, der Kolpingjugend, der Frauenarbeit und dem Kassenbericht standen auch Ehrungen unter dem Zitat von Adolph Kolping „Anfangen ist oft das Schwerste, aber treu bleiben, das Beste“, für 25-jährige, 50-jährige und 60-jährige Mitgliedschaft an.
Weiterhin wurde Heinz Schorlemer für sein jahrelanges Engagement in der Kolpingsfamilie unter anderem im Vorstand, als Verantwortlicher für die Gebrauchtkleider und Brillensammlung und als Verantwortlicher für die Seniorenarbeit, durch die bronzene Ehrennadel des Kolpingwerk Paderborn besonders geehrt.
Außerdem gab es noch etwas sehr Erfreuliches, denn 13 Neumitglieder konnten gewonnen werden und diese werden die Kolpingjugend als Gruppenleiter im Sommer Ferienlager verstärken.
Am letzten Wochenende im Oktober, machte sich eine Gruppe der Anröchter Kolpingsfamilie auf die Reise, nach Ulm.
Mit dem Zug ging es von Soest aus, über Dortmund in die schöne Stadt an der Donau.
Dort angekommen stand ein Besichtigungsprogramm mit Stadtführung auf dem Plan, wobei das „Ulmer Münster“ mit dem höchsten Kirchturm der Welt und das „Fischerviertel“ sehr beeindruckten.
Weiterhin nahm man auch an einem Gottesdienst, in der dortigen St.Georg Kirche teil.
Als besonderer Abschluss war Abends der gesellige Teil, der jeweils in einem Ulmer Brauhaus stattfand.
Am Wochenende vom 19.-21.Mai machte sich eine Radfahrgruppe der Anröchter Kolpingsfamilie auf den Weg von Anröchte in die Stadt, die sich auch Stadt des westf. Friedens nennt, nach Osnabrück.
Nach dem Reisesegen durch ihren Präses Pastor N. Tentrup , war das erste Etappenziel der Gruppe mit ca. 65 km, die Stadt Warendorf.
Am zweiten Tag folgte dann die Tour mit dem Rad von Warendorf nach Osnabrück mit ca.55 km.
Unterwegs machte man an mehreren Bildstöcken in der schönen Feldflur Rast und beschäftigte sich mit dem naheliegenden Thema: „Wie ist Frieden möglich“.
Auch an das leibliche Wohl wurde gedacht und die Gastronomie im Osnabrücker Land lud dazu ein.
Am Ziel in Osnabrück wurde eine hl. Messe im Dom besucht. Anschließend nahm die Gruppe an einer informativen Stadtführung teil, die anlässlich des 375 jährigen westf. Friedens auch dies Thema behandelte.
Gestärkt durch Getränk, Mahl und Wort trat man mit dem Bus am Sonntag wieder die Heimreise an.